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Montag, 29. Juni 2015

Kleiner Anarchist mit großem Herz - 8

Kaum einer anderen Hunderasse werden so viele negative Eigenschaften nachgesagt wie dem Mops.
Allgemein gilt er als faul, übergewichtig, verfressen, unerziehbar, kurzatmig, unsportlich, stur, dumm und chronisch krank. Zudem sagt man ihm nach, dass man ihn schon lange  röcheln und grunzen hören würde, noch bevor man ihn zu Gesicht bekommt. Einzig seine Qualitäten als Schoßhund älterer Damen sind unbestritten.
Vieles was man dem Mops unterstellt ist schlichtweg falsch. Andere Eigenschaften stellen sich bei näherer Betrachtung anders dar, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mit einer kleinen Artikelserie über den Mops, möchte petartstore.de, Ihr Onlineshop für Hundezubehör, Katzenzubehör, Hundebedarf, Katzenbedarf, Katzenfutter und Hundefutter, den kleinen Anarchist mit dem großen Herz etwas näher vorstellen.
Legerer Typ mit anarchistischem Weltbild
Der Versuch den Charakter eines Mopses passend zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Erfahrene Mops-Menschen erkennen auch ihren Mops in den Beschreibungen wieder. Mops-Unerfahrene bekommen hingegen oftmals den Eindruck, der Mops sei eine kleine, unerziehbare Nervensäge. Dem ist nicht so. Ein Mops ist weder dumm, stur noch unerziehbar.
Dem Thema der angeblichen Unerziehbarkeit eines Mopses widmen wir uns in einem anderen Teil unserer Artikelserie über den Mops. Nur so viel vorab: Der Mops ist erziehbar. Um verstehen zu können, warum sich viele bei der Erziehung ihres Mopses schwer tun, muss man zunächst seinen Charakter beschreiben.
Beim Versuch den Mops-Charakter zu beschreiben läuft man Gefahr, den liebenswerten Vierbeiner in ein falsches Licht zu rücken. Denn es fehlen immer die passenden Worte. Aus diesem Grund möchten wir den Mops bildlich umschreiben.
Stellen Sie sich zwei Zwillingsbrüder vor. Der eine träumt vom Soldatenleben, dass ihm Halt und Orientierung gibt. Der andere kann so einem Leben nichts abgewinnen, denn er fühlt sich mit seinem Leben wohl. Dennoch sind die Eltern der Ansicht, dass auch ihm das Soldat-Sein gut tun würde, und er muss seinen Bruder begleiten. In der Kaserne angekommen erhalten beide ihre Uniform. Am nächsten Morgen ist Appell. Der eine ist perfekt gekleidet. Alles sitzt wie es sein muss, die Haare akkurat gekämmt und frisch rasiert. In den polierten Schuhen kann man sich spiegeln. Voller freudiger Erwartung sieht er den Befehlen des Tages entgegen. Sein Bruder neben ihm vermittelt in keinster Weise diese Freude, ganz im Gegenteil. Denn er wüsste schon etwas Sinnvolles mit dem Tag anzufangen, und er braucht schon überhaupt niemand der ihm etwas befiehlt. An einem gleichberechtigten Miteinander ist er wesentlich mehr interessiert als an Befehlen und Gehorchen. Seine innere Haltung spiegelt sich in seinem Äußeren wider. Bei der ganzen Hektik am frühen Morgen, hat er für ihn unwichtige Sachen wie Socken weggelassen. Das Hemd schnell in die Hose gesteckt, mehr schlecht als recht, die Haare mit der Hand gerichtet und unrasiert steht er nun neben seinem Bruder. Sie ahnen es bereits, hier steht der Mops! Er sollte zum Morgen-Appell antreten – hier ist er. Auf die Frage des Feldwebels, warum er im Vergleich zu seinem Bruder so schlampig daherkommt würde er antworten: Ich weiß überhaupt nicht was Sie wollen guter Mann. Ich trage Hemd, Hose und Schuhe. Meine Haare sind nicht ungekämmt, das ist mein ganz eigenes Styling. Ich nenne das nicht unrasiert, sondern Drei-Tage-Bart. Noch Fragen der Herr?!
Der Mops ist nicht dickköpfiger als andere Hunde auch. Er ist auch nicht dumm, er kann alles lernen wie seine Artgenossen. Der Unterschied liegt in der Ausführung des Erlernten. Verlangen Sie von ihrem Mops ein „Sitz“, kann es durchaus passieren, dass er recht widerwillig sein Hinterteil 2-3 Zentimeter Richtung Boden senkt, um dann gleich wieder aufrecht zu Stehen. Für den Mops war das an dieser Stelle ein perfektes „Sitz“, denn eigentlich will er ja nicht sitzen. Mit dem „Fuß“ gehen ist es ebenfalls so. Ein bisschen weiter nach vorne, oder nach hinten, für den Mops macht das keinen Unterschied. Denn so in etwa passt die Sache doch. Geht es um Verbote, vergewissert sich der Mops gerne in regelmäßigen Abständen, ob das Verbot immer noch Gültigkeit hat. Hätte doch sein können, dass Sie ihre Meinung geändert haben!
Der Mops lässt sich ungerne bei wichtigen Unternehmungen stören. Er empfindet es schon als ganz schön nervig von ihnen, dass Sie ihm ständig dazwischen Reden, wenn er mit ihrem Hausschuh beschäftigt ist. Sobald er damit fertig ist, nimmt er sich gerne Zeit für Sie. Ihm den Hausschuh dann wegzunehmen ist der Gipfel der Frechheit, und der Mops protestiert energisch.
Den gleichen Protest ernten alle, die es wagen ihn in seiner Ruhe, oder seinen Gewohnheiten zu stören. Schließlich muss sich ein vitaler Mops hin und wieder ausruhen, und er hat überhaupt kein Verständnis für laut knatternde Fahrzeuge die ihn aufwecken. Völlig absurd ist es für den Mops, dass auf seiner Straße plötzlich ein Auto steht. An einer Stelle, wo noch nie zuvor ein Auto stand. Was soll das?! Was will der hier!? Warum kann nicht alles so bleiben, wie es bisher war!? Denn so war es gut und richtig, man muss nichts ändern! Aus diesem Grund fühlt sich der Mops genötigt mit eindringlichem Pöbeln dem Auto klar zu machen, dass es zu verschwinden hat – aber plötzlich!
Wer sich einen Hund wünscht, der jedes Kommando auf den Punkt genau ausführt, der wird mit dem Mops nur wenig Freude haben. Er ist und bleibt ein legerer Typ mit anarchistischem Weltbild – und das meinen wir durchweg positiv!    
Dieser Artikel wurde Ihnen von petartstore.de präsentiert, Ihrem Onlineshop für Hundebedarf und Katzenbedarf mit dem Trusted-Shops-Gütesiegel.
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Autor: Dirk Stoll; petartstore

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