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Mittwoch, 27. Mai 2015

Kleiner Anarchist mit großem Herz - 4

Kaum einer anderen Hunderasse werden so viele negative Eigenschaften nachgesagt wie dem Mops.
Allgemein gilt er als faul, übergewichtig, verfressen, unerziehbar, kurzatmig, unsportlich, stur, dumm und chronisch krank. Zudem sagt man ihm nach, dass man ihn schon lange  röcheln und grunzen hören würde, noch bevor man ihn zu Gesicht bekommt. Einzig seine Qualitäten als Schoßhund älterer Damen sind unbestritten.
Vieles was man dem Mops unterstellt ist schlichtweg falsch. Andere Eigenschaften stellen sich bei näherer Betrachtung anders dar, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mit einer kleinen Artikelserie über den Mops, möchte petartstore.de, Ihr Onlineshop für Hundezubehör, Katzenzubehör, Hundebedarf, Katzenbedarf, Katzenfutter und Hundefutter, den kleinen Anarchist mit dem großen Herz etwas näher vorstellen.
Ein Spezialist der sein Handwerk versteht
Der Mops wurde von jeher zu dem Zweck gezüchtet, dem Mensch Gesellschaft zu leisten. Und diese Aufgabe beherrscht er perfekt.
Der zu den Gesellschafts- und Begleithunden zählende Mops ist überall dort, wo seine Menschen sind. Und alles was seine Menschen machen, macht der Mops auch. Diese Charaktereigenschaft kann sich durchaus negativ auf den Mops auswirken. Denn ist sein Herrchen oder Frauchen eher bewegungsfaul und verbringt den Tag am liebsten gemütlich auf dem Sofa, wird es der Mops ebenso tun. Diesen eher bequemen Zeitgenossen die der Ansicht sind, ein kleiner Hund wie der Mops braucht keinen nennenswerten Auslauf,  verdankt der Mops seinen Ruf als unsportlicher Couch-Potato. Doch damit tut man dem eigentlich quirligen und bewegungsfreudigen Vierbeiner unrecht. Er passt sich nur seinem Mensch an, und stellt dabei seine eigenen Bedürfnisse hinten an.
Der gleiche Schlag Menschen ist es auch, die den Mops ständig mit allerlei Leckereien verwöhnen bis er dick, rund und unbeweglich geworden ist. An Zuneigung mangelt es diesen Hund sicherlich nicht, alles andere was der Mops braucht kommt aber zu kurz. Wer sein Leben als Schoßhund auf dem Sofa fristen muss, und hemmungslos überfüttert wird, vermittelt leider den Eindruck eines verfressenen Faulenzers der obendrein noch recht dämlich ist. In Wahrheit erfüllt er nur seine Aufgabe als Gesellschaftshund, und wird dafür bitter bestraft.
Gesellschafts- und Begleithund bedeutet also bei weitem nicht, dass diese Hunde ein Leben der Untätigkeit führen möchten. Es besagt nur, und dessen sollte sich jeder der sich für einen Mops interessiert bewusst sein, dass der Mops immer und überall bei seinen Menschen sein möchte. Sobald der Mops in ihrem Zuhause eingezogen ist, haben Sie einen Schatten der ihnen folgt, und das 24 Stunden am Tag.
So wie ein für die Jagd gezüchteter Hund suchen und stöbern möchte, so will der Mops ihnen Gesellschaft leisten und bei ihnen sein. Dies dürfen Sie ihm nicht verwehren. Der Mops braucht den Kontakt zu seinen Menschen, am liebsten ganz, ganz nah. Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie ihren Mops ständig auf dem Schoß haben müssen. Aber erkennt der Mops eine günstige Gelegenheit sich an Sie zu schmiegen, dann wird er es auch tun. Der Mops ist hierbei sehr anpassungsfähig, sprich ihm genügt der kleinste Platz, auf oder neben ihnen, um bei ihnen zu sein. Ausgesprochene Mops-Menschen können es sich auch nicht mehr vorstellen, ohne ihren Mops die Zeitung zu lesen oder fernzusehen. Kurzum, seinen Ruf als Kampfschmuser hat der Mops zu Recht.
Der Mops nimmt seine Aufgaben sehr ernst und macht niemals Feierabend. Ist es an der Zeit zu Bett zu gehen, wird ihr Mops Sie auch hier begleiten wollen. Bei diesem Thema streiten sich die Geister. Entscheiden Sie einfach selbst, ob ihr Mops mit ins Bett darf oder nicht. Schließlich verbrachten die Menschen seit jeher die Nacht bei ihren Tieren. So fernab jeder Normalität ist es also nicht. Es ist aber auch in Ordnung, wenn Sie den Mops nicht in ihrem Bett haben möchten. In ihr Schlafzimmer sollten Sie ihn aber auf jeden Fall lassen. Der Mops ist kein Hund der die Nacht alleine in einem anderen Zimmer verbringen möchte. Denken Sie daran, er will immer bei ihnen sein!
Ebenso wenig möchte der Mops stundelang alleine gelassen werden. 3 bis 4 Stunden sind problemlos machbar, aber bitte nicht täglich. Der Mops ist so ein umgänglicher und friedlicher Zeitgenosse, dass Sie ihn fast überall mit hinnehmen können.
Wer also einen Hund möchte mit dem er sein Leben teilen kann, der Nähe geben und annehmen kann, der wird mit einem Mops sehr glücklich werden.
Ein Artikel von petartstore.de, Ihrem Spezialist für Hundebedarf, Hundezubehör und Hundefutter. Katzenfreunde finden bei petartstore.de Katzenbedarf, Katzenzubehör und Katzenfutter. Unser Onlineshop ist immer für Sie geöffnet.

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Autor: Dirk Stoll; petartstore

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