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Sonntag, 17. Mai 2015

Kleiner Anarchist mit großem Herz - 1

Kaum einer anderen Hunderasse werden so viele negative Eigenschaften nachgesagt wie dem Mops.
Allgemein gilt er als faul, übergewichtig, verfressen, unerziehbar, kurzatmig, unsportlich, dumm und chronisch krank. Zudem sagt man ihm nach, dass man ihn schon lange  röcheln und grunzen hören würde, noch bevor man ihn zu Gesicht bekommt. Einzig seine Qualitäten als Schoßhund älterer Damen sind unbestritten.
Vieles was man dem Mops unterstellt ist schlichtweg falsch. Andere Eigenschaften stellen sich bei näherer Betrachtung anders dar, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mit einer kleinen Artikelserie über den Mops, möchte petartstore.de, Ihr Onlineshop für Hundezubehör, Katzenzubehör, Hundebedarf, Katzenbedarf, Katzenfutter und Hundefutter, den kleinen Anarchist mit dem großen Herz etwas näher vorstellen.
Die Wurzeln des Mops
Vermutlich stammt der Mops aus dem Kaiserreich China. Hier wurde er wohl aus doggenartigen Hunden herausgezüchtet. Ausschließlich die Kaiser genossen das Privileg den Mops besitzen und berühren zu dürfen. Aus diesem Grund nannte man ihn auch Kaiserhund. An das gemeine Volk wurden für die Weiterzucht nicht geeignete Exemplare teuer verkauft.
Wie er aus Asien letzten Endes den Weg nach Europa gefunden hat liegt im Dunkeln. Hierzu gibt es viele nette Geschichten und Anekdoten. Allen gemeinsam ist, dass sie nicht mehr überprüfbar sind.
Tatsache ist, dass es seit dem 15. Jahrhundert Nachweise seiner Existenz in Europa gibt. Ab dieser Zeit taucht er immer wieder in der Geschichte auf, wie in der italienischen Commedia dell´Arte oder dem Gemälde der Marquesa de Pontejos von Francisco de Goya. Unzählige Mops-Darstellungen zierten Münzen, Porzellan, Gemälde, Pfeifenköpfen und andere Luxusgüter. Es entstand ein wahrer Mops-Kult der so manch seltsam anmutende Blüten trieb. Freimaurer gründeten sogar einen geheimen Mops-Orden. Wo sich Könige, Fürsten, Adlige und reiche Bürger trafen, war auch der Mops. Der kleine Mann konnte sich den Mops nicht leisten. Seine große Beliebtheit bei den Reichen und Mächtigen hätte ihm beinahe die Existenz gekostet. Denn nach den Revolutionszeiten galt er als Inbegriff der Dekadenz. Selbst der große Sachbuchautor Alfred Edmund Brehm (1829–1884) war der Ansicht, dass es kein Verlust für die Welt wäre, würde der Mops von selbiger für immer verschwinden.
All dies führte dazu, dass um 1850 Queen Victoria nach einem Mops suchte, und in ganz England kein Exemplar mehr zu finden war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war er so gut wie verschwunden. Das wir uns heute noch am Mops erfreuen dürfen ist Lord und Lady Willoughby und Mr. Morrison aus England zu verdanken. Mit Tieren aus Russland, Holland und später aus China gelang die erfolgreiche Wiederbelebung der Rasse.
Ein Artikel von petartstore.de, Ihrem Spezialist für Hundebedarf, Hundezubehör und Hundefutter. Katzenfreunde finden bei petartstore.de Katzenbedarf, Katzenzubehör und Katzenfutter. Unser Onlineshop ist immer für Sie geöffnet.
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Autor: Dirk Stoll; petartstore

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