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Mittwoch, 25. März 2015

Hundefutter und Katzenfutter Infos - 8

Die Bäume stehen dicht im Futtermittel-Wald. Da ist es nicht immer einfach den Überblick zu behalten. Unsere kleine Futter-Kunde bietet Ihnen wichtige Informationen rund um das Thema Futter für Ihren Hund und Ihre Katze.
Futterumstellung
Eine Futterumstellung klingt zunächst relativ simpel. Je nach Hund oder Katze kann es jedoch für beide Seiten zur Geduldsprobe werden. Eines vorab – es kursieren viele Tipps und gute Ratschläge für eine Futterumstellung. Diese haben alle einmal bei einem Hund, oder einer Katze tatsächlich funktioniert. Was nicht bedeutet, dass es auch bei ihrer Katze, oder ihrem Hund auch so gut umzusetzen ist. Der beste Weg bei der Futterumstellung ist der konsequente, denn dieser führt auf jeden Fall zum Erfolg.
Viele Hunde, aber ganz besonders Katzen, sind im wahrsten Sinne des Wortes Gewohnheitstiere wenn es um ihr Futter geht. Zu beachten ist auch die Tatsache, dass in vielen Futtermitteln Geschmacks- und Lockstoffe verarbeitet sind. Dieses Futter riecht für ihren Vierbeiner besonders verlockend. Und in vielen dieser Futtermittel ist Zucker enthalten – da kann weder Hund noch Katze widerstehen. Nachfolgend die Zusammensetzung von zwei bekannten Sorten Trockenfutter für Hunde:
Getreide (min. 4% Reis), pflanzliche Nebenerzeugnisse, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (min. 4% Geflügel), Öle und Fette, Gemüse (min. 4% Karotten), Mineralstoffe, Milch und Molkereierzeugnisse, Zucker.
Hier wird überhaupt kein Hehl daraus gemacht, dass Zucker im Futter enthalten ist. Beim zweiten Beispiel wurde der Zucker etwas eleganter beigefügt.
Getreide (4% Reis, 4% Mais, 4% Weizen), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (4% Huhn, 4% frisches Fleisch), Öle und Fette (0.25% Fischöl, 0.4% Sonnenblumenöl), pflanzliche Eiweissextrakte, pflanzliche Nebenerzeugnisse (2% Zuckerrübenschnitzel), Mineralstoffe, Gemüse (4% Karotten, 4% Bohnen)
Haben Sie den Zucker gefunden? Zugegeben, es war nicht schwer ihn zu finden. Natürlich steckt er unteranderem in den Zuckerrübenschnitzel.
Um es ganz deutlich auszudrücken. Dieser Zucker wurde dem Futter nicht beigefügt weil er besonders Wertvoll für die Hundeernährung ist. Er dient lediglich dazu, dem Hund das Futter besonders begehrenswert erscheinen zu lassen. Hersteller die dem Vierbeiner mit solchen Tricks ihr Futter schmackhaft machen müssen, wissen selbstverständlich warum. Der Halter freut sich natürlich wenn sich sein Hund regelrecht auf das Futter stürzt und es bis auf den letzten Krümel aufleckt. Für diesen ein Beweis, wie gut dem Hund das Futter schmeckt. Endgültig von der besonderen Qualität des Futters überzeugt ist der Halter dann, wenn er bei einer Futterumstellung feststellt, dass das hochwertige Futter verschmäht wird. Mit Speck fängt man Mäuse – und mit Zucker Hunde wie Katzen, und natürlich deren Halter die guten Gewissens dieses Futter kaufen. Auch so manchem Tierarzt ist diese Entwicklung durchaus genehm. Bringt es ihm doch ständigen Nachschub an vierbeinigen Patienten mit ernährungsbedingten Erkrankungen. Viele profitieren also davon, nur nicht ihr Hund oder ihre Katze. Sie als Halter haben die Wahl, wie Sie ihren Liebling ernähren möchten.
Wenn man das oben beschriebene Beachtet, verwundert es also nicht, dass eine Futterumstellung auf ein hochwertiges Futter ohne jegliche Zusätze durchaus seine Zeit benötigt. Aber im Sinne der Gesundheit und des Wohlergehens des Vierbeiners ein absoluter Gewinn.
Tiere die neu bei Ihnen eingezogen sind, sollten Sie nicht sofort an ein neues Futter gewöhnen. Geben Sie dem Hund oder der Katze einige Wochen Zeit, um sich bei ihnen einzuleben.
Die eigentliche Futterumstellung ist dann so simpel wie einfach. Ab einem von ihnen bestimmten Tag gibt es das neue Futter. Wird es verschmäht, entfernen Sie es nach einer gewissen Zeit. Die nächste Mahlzeit gibt es erst dann wieder zur gewohnten Zeit. Traurige Blicke, Proteste durch Bellen, Fiepen oder Miauen müssen Sie ignorieren. Auch gibt es in dieser Zeit keine Leckerchen. Nach 4 bis 5 Tagen haben selbst die eigensinnigsten Vierbeiner das neue Futter akzeptiert.
Machen Sie nicht den Fehler, und mischen das neue mit dem alten Futter. Das verlängert die Umstellphase nur unnötig.
Lassen Sie sich durch die Proteste ihrer Vierbeiner kein schlechtes Gewissen machen. Sie bieten ihnen schließlich ein hervorragendes Futter an – der Vierbeiner ist es, der es ablehnt.
Auch ist noch nie ein Hund oder eine Katze vor dem gefüllten Futternapf verhungert.    

Ein Artikel von petartstore.de, Ihrem Spezialist für Hundebedarf, Hundezubehör und Hundefutter. Katzenfreunde finden bei petartstore.de Katzenbedarf, Katzenzubehör und Katzenfutter. Unser Onlineshop ist immer für Sie geöffnet.

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Autor: Dirk Stoll; petartstore

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