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Dienstag, 26. August 2014

Wie Sie bei Vergiftungen beim Hund richtig handeln



Versuchen Sie keinesfalls den Hund selbst zu behandeln

Sie haben den Verdacht ihr Hund hat einen Giftköder gefressen? Oder zeigt er gar erste Anzeichen einer Vergiftung wie starkes Speicheln, Schwäche, Kreislaufprobleme (Kollaps mit Bewusstlosigkeit), Erbrechen, Würgen, Durchfall, Zittern, Apathie oder starke Aufregung, Bauchkrämpfe, Blut im Erbrochenen, im Kot oder im Urin (bei Rattengift); außerdem können Atembeschwerden bis hin zur Atemnot auftreten oder Veränderung der Pupillen und der Mundschleimhaut.

Wenden Sie keines Falls bekannte Hausmittel wie die Gabe von Milch oder Öl an. Auch kann ein Hund nicht mit der Methode "Finger in den Hals" zum Erbrechen gebracht werden. Haben Sie den Verdacht oder die Gewissheit dass ihr Hund vergiftet ist, handeln Sie schnell und überlegt. Rufen Sie sofort ihren Tierarzt an und kündigen ihr kommen an. Wirken Sie beruhigend auf ihren Hund ein. Sollte er bereits bewusstlos sein, legen Sie ihn so auf die Seite, dass Speichel und Erbrochenes aus dem Maul abfließen kann. Begeben Sie sich nun so schnell wie möglich zu ihrem Tierarzt. Wenn möglich bringen Sie diesem eine Probe des Giftes mit.




Autor: Dirk Stoll; petartstore.de

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