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Donnerstag, 31. Juli 2014

Herzerkrankung beim Hund



Jeder zehnte Hund, der von einem Tierarzt untersucht wird, leidet an einer Herzerkrankung

Eigentlich hat der Hund nur gehustet oder einen müden Eindruck gemacht. Beim Spaziergang bekam er hin und wieder Atemnot. Um jedes Risiko für die Gesundheit des Hundes zu vermeiden, lassen verantwortungsbewusste Hundehalter ihren Liebling bei solchen Symptomen beim Tierarzt untersuchen.

Viele Hundehalter trifft die Diagnose dann wie aus heiterem Himmel – der Hund leidet an einer Herzerkrankung. 

Die chronische und meist schleichend verlaufende Klappenerkrankung ist bei Hunden die Hauptursache einer Herzinsuffizienz. Die verformten Herzklappen schließen nicht mehr richtig. Deshalb muss das Herz viel stärker arbeiten, um genügend Blut und damit Sauerstoff in den Kreislauf zu pumpen. Auf Dauer führt dies zu einer Vergrößerung des Herzens. Überwiegend sind kleine Hunderassen wie Dackel, Pudel oder Malteser sowie ältere Hunde betroffen. 

Weitaus seltener wird eine Herzmuskelerkrankung, allerdings mit ähnlichen Symptomen und vergleichbarem Krankheitsbild, diagnostiziert. Am häufigsten erkranken große Hunderassen wie Dobermann oder Doggen und männliche Hunde.

Obwohl es keine Heilung bei einer Herzinsuffizienz gibt, kann eine medikamentöse Behandlung dem kranken Hund ein längeres und unbeschwerteres Leben ermöglichen. Für eine gute und dem jeweiligen Krankheitsbild angepasste Therapie stehen dem Tierarzt eine Reihe wirksamer und gut verträglicher Medikamente zur Verfügung. 

Diese können entweder das Herz entlasten, die Gefäße erweitern oder die Schlagkraft des Herzens stärken. Entscheidend ist eine regelmäßige tägliche und lebenslange Medikamenteneingabe. Ausreichende und wohl dosierte Bewegung ist für einen herzkranken Patienten ebenfalls sehr wichtig. 

Auch eine gesunde Ernährung mit Spezialfutter kann dazu beitragen, die Lebensqualität des herzkranken Hundes über Jahre zu erhalten.


petartstore.de, Ihr Onlineshop für Hundezubehör, Katzenzubehör, Hundebedarf, Katzenbedarf, Katzenfutter und Hundefutter wünscht allen Hunden ein langes und gesundes Leben.


Autor: Dirk Stoll, petartstore

Mittwoch, 30. Juli 2014

Flohbefall bei Hunden und Katzen



Die eigene Wohnung kann eine Ansteckungsquelle sein

Denn nur 5% der Flöhe leben auf und im Fell des Hundes oder der Katze. Der Rest der quirligen Plagegeister siedelt dagegen vor allem als Eier und Larven in der Umgebung der Haustiere.

Im Rahmen einer Doktorarbeit an der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde folgendes festgestellt: Auf 82% der Schlafplätze von Hunden und Katzen mit Flohbefall wurden Floheier gefunden, auf 88% Larven, und auf 52% ausgewachsene Flöhe. 

Doch nicht nur beliebte Liege- und Schlafplätze der Hunde und Katzen sind betroffen. In mehr als 50% der flohbefallenen Haushalte befanden sich auch an anderen Orten der Wohnung Eier und Larven. Selbst gründliches Staubsaugen entfernt lediglich 40 bis 80% der Eier und nur 5% der Larven.

Es genügt also nicht, nur das Haustier mit einem entsprechenden Mittel gegen den Flohbefall zu behandeln. Auch Liege- und Schlafplätze müssen behandelt werden. Ist den Flöhen trotz aller Bemühungen dann immer noch nicht Herr zu werden, haben sie sich wohl schon in der gesamten Wohnung verteilt. Tierärzte und Zoofachhändler mit entsprechendem Warenangebot können Sie über wirksame Mittel informieren.


petartstore.de, Ihr Onlineshop für Hundezubehör, Katzenzubehör, Hundebedarf, Katzenbedarf, Katzenfutter und Hundefutter wünscht Ihnen und ihren Vierbeinern eine flohfreie Zeit.


Autor: Dirk Stoll, petartstore

Montag, 28. Juli 2014

Es steckt wenig Wolf im Hund



Eine Studie bringt erstaunliches zu Tage

Der Wolf gilt unbestritten als Vorfahre unserer heutigen Hunde. Und wenn man sich verschiedene Hunderassen betrachtet, so haben diese rein optisch immer noch eine sehr große Ähnlichkeit mit dem Wolf. Aus genetischer Sicht allerdings, sind die Wurzeln des Wolfes in unseren modernen Hunderassen bisher nicht nachweisbar. 

Zu diesem erstaunlichen Schluss kam ein internationales Forscherteam unter der Leitung der englischen Durham University. Diese analysierten dabei Teile der genetischen Ausstattung von 35 modernen Hunderassen und Wölfen. 

„Obwohl die Domestikation des Hundes vor mehr als 15.000 Jahren erfolgte, ist diese zeitliche Tiefe in modernen Hunderassen genetisch bisher nicht nachweisbar“, sagt der LMU-Domestikationsforscher Professor Joris Peters, der ebenfalls an der Studie beteiligt war. „Heutige Hunde sind sozusagen genetisch von ihren vorgeschichtlichen Ahnen abgekoppelt.“

Die Forscher vermuten, dass die intensive Zucht – und auch Inzucht – für die genetische Entwurzelung des Hundes mitverantwortlich ist. Aber auch andere Ereignisse wie Völkerwanderungen und Kriege, die die Hundepopulation immer wieder stark dezimierten, wirkten sich auf die genetische Diversität der Tier aus.

Es steckt also weniger Wolf im Hund als bisher angenommen. 


petartstore.de, Ihr Onlineshop für Hundezubehör, Katzenzubehör, Hundebedarf, Katzenbedarf, Katzenfutter und Hundefutter ist der Ansicht, Wolf hin oder her, der Hund bleibt der beste Freund des Menschen.


Autor: Dirk Stoll, petartstore